Die EU investiert in mich und meine Region!

In der Metropole Ruhr kann ich gut leben, arbeiten, studieren und forschen. Hier kann ich Natur genießen und Freizeit gestalten. Hier bin ich gut an andere Städte, Kreise, Regionen und Länder angebunden. Hier sind die Menschen aufgeschlossen und aktiv. Hier wird Nachbarschaft gelebt.
 

Ich wünsche mir, dass das so bleibt – denn ich fühle mich wohl.

Um regionale Charakteristika zu stärken, investiert die EU gezielt in Menschen und Projekte im Ruhrgebiet. Konkret zielt sie darauf ab, ein intelligentes, grünes, vernetztes, soziales und bürgernahes Europa zu stärken. 

Mit meiner Stimme für Europa trage auch ich dazu bei, dass diese Investitionen bestätigt und fortgeführt werden.

Beispiele EU-geförderter Projekte

Gut zu wissen

In der Metropole Ruhr fließt das Geld aus Brüssel insbesondere in die wirtschaftliche Entwicklung, die Innovationsförderung, den sozialen Ausgleich und die Qualifizierung von Arbeitskräften sowie die Stadt- und Landschaftsentwicklung.

Meine Stimme für ...

... ein intelligentes Europa

... ein intelligentes Europa

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Metropole Ruhr zu einem der größten zusammenhängenden Bildungs- und Forschungsräume Europas entwickelt: Mehr als 255.000 Studierende, fünf Universitäten, 17 (Fach-)Hochschulen und über 60 außeruniversitäre Technologie- und Forschungseinrichtungen charakterisieren die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Region.

Viele Projekte dieser wissenschaftlichen Akteure – ob einzelne Forscher*innen an den Hochschulen oder gemischte Projektgruppen aus Wirtschaft und Forschung – erhalten finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union (EU). Der EU ist es wichtig, in wissenschaftliche und wirtschaftliche Exzellenz zu investieren. Sie unterstützt die Untersuchung aktueller Fragestellungen in Schlüsselbereichen wie der Biomedizin, in den Naturwissenschaften oder auch der Sozioökonomie. Sie fördert Forschung von und für Europäer*innen. Gleichzeitig unterstützt die EU den Transfer dieser Forschungen in konkrete Dienstleistungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Theorie und Praxis werden durch intelligente Innovationen verknüpft. Die Metropole Ruhr ist aufgrund der hohen und diversen Akteursdichte für diesen Ansatz prädestiniert.

Smart Service Power in Dortmund

So bezuschusst die EU bspw. das Dortmunder Projekt „Smart Service Power“. Das Projekt soll verschiedene technische Systeme und Geräte so miteinander verbinden, dass Menschen im Alter möglichst lange selbstständig in ihrem Zuhause leben können. Zu diesen Systemen und Geräten zählen z. B. die Sturzkontrolle, die Messung der Vitalwerte und des Flüssigkeitshaushalts eines Menschen oder auch die Prüfung der Medikamenteneinnahme. Durch eine intelligente Digitalisierung sollen außerdem Warn- oder Notrufsysteme optimiert und Serviceleistungen bspw. per Sprachassistent einfach zugänglich gemacht werden. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels unserer Gesellschaft und der fortschreitenden Digitalisierung von Dienstleistungen behandelt dieses Projekt zwei der tagesaktuellsten Themen – direkt in der Metropole Ruhr und mit finanzieller Unterstützung der EU.

... ein grünes Europa

... ein grünes Europa

Trotz der dichten Besiedlung ist die Metropole Ruhr vor allem eins: grün. Felder, Wälder und anderes Grün machen rund 58 Prozent der Gesamtfläche aus. Sport-, Freizeit und Erholungsflächen kommen noch hinzu.

Im Rahmen ihrer Umgestaltung hat die Region gelernt, das Vorhandene weiterzuentwickeln und den Blick nach vorne zu richten. So wurden viele ehemalige Industrieflächen wieder nutzbar gemacht und dienen heute der Naherholung sowie der Freizeitgestaltung. Auch bieten sie (neuen) Unternehmen einen attraktiven Standort. Die Europäische Union (EU) hat viele solcher Strukturwandelprojekte finanziell unterstützt. Ebenso investiert die EU in den Klimaschutz und die Energiewende, um umweltschonende Prozesse zu fördern.

ReWaCEM in Essen

Das Projekt ReWaCEM („Resource recovery from industrial waste water by cutting edge membrane technologies“) in Witten zielt bspw. darauf ab, den Wasserverbrauch, die Abwasserproduktion, den Energieverbrauch, die Wertstoffrückgewinnung und den Wasserfußabdruck in der Metallindustrie um einen gravierenden Anteil zu reduzieren. Dazu werden bestehende Membrantechnologien kombiniert, an die Anforderungen der Metallindustrie angepasst und dann in der Praxis eingesetzt. Am Ende soll dem Markt der Metallverarbeitung eine technologische Lösung für die Niedrigenergie-Abwasserbehandlung zur Verfügung stehen, die Kosteneinsparungen und Vorteile für die Umwelt mit sich bringt. Davon profitiert die Metropole Ruhr und gleichzeitig werden Marktchancen für europäische Unternehmen geschaffen.

... ein vernetztes Europa

... ein vernetztes Europa

Vernetzung ist ein zentrales Thema in unserem Ballungsraum. Denn wir haben hier einen eindeutigen Standortvorteil: kurze Wege. Das schätzen wir in der Metropole Ruhr.

Mal eben zum Einkaufen in die Nachbarstadt ist einfach. Wenn das Kinoprogramm in Mülheim an der Ruhr nicht überzeugt, geht es kurzerhand nach Duisburg, Oberhausen oder Essen. Von vielen Hauptbahnhöfen aus starten Fernverkehrszüge in alle Richtungen der Bundesrepublik und ermöglichen einen entspannten Urlaubsstart. Mit der fortschreitenden Umgestaltung der Metropole Ruhr, insbesondere in Sachen Mobilität, wird zudem der regionale Nachhaltigkeitsgedanke gestärkt. Der Fokus liegt dabei auf umweltfreundlicher Mobilität. So werden ehemalige Zechenbahntrassen zu Radwegen umgebaut, die sowohl der Freizeitgestaltung als auch dem täglichen Pendelverkehr dienen.

Allee des Wandels in Gelsenkirchen, Recklinghausen und Herten

Die 10 km lange „Allee des Wandels“ bspw. verläuft entlang ehemaliger Zechenstandorte in Gelsenkirchen, Recklinghausen und Herten. Weil der Europäischen Union (EU) genau solche Initiativen wichtig sind, hat sie das Umbauprojekt zwischen 2008 und 2015 mit fast 5 Millionen Euro Fördergeldern unterstützt und darüber hinaus 2016 als Modellprojekt ausgezeichnet.

... ein soziales Europa

... ein soziales Europa

Aufgrund ihres Strukturwandels steht die Metropole Ruhr seit Jahren vor großen sozialen Herausforderungen.

Insbesondere die überdurchschnittlich hohe Langzeitarbeitslosigkeit beschäftigt die Region. Die hohe Falldichte von Langzeitarbeitslosen wiederum führt zu außergewöhnlich hohen Sozialausgaben der Städte und Kreise. Nur ein dauerhaft aufnahmefähiger Arbeitsmarkt kann dem entgegenwirken. Um verfestigte Strukturen aufzulösen, ist die verstärkte Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen und sozialer Teilhabe wichtig. Diesen Ansatz unterstützt die Europäische Union (EU).

Volkshochschule in Essen

Die Volkshochschule (VHS) in Essen bspw. erhält seit 2007 jährlich 40.000 Euro von der EU für ihre Schulabschlusskurse. Diese ermöglichen jungen Erwachsenen, ihren Schulabschluss nachzuholen bzw. zu verbessern. Das wiederum eröffnet ihnen neue Perspektiven. Jedes Semester machen bis zu 300 junge Erwachsene verschiedenster Nationalitäten einen solchen Abschluss und starten damit ins Arbeitsleben. Die VHS Essen trägt dadurch zu einem EU-weiten Ziel bei: die Quote der Schulabbrecher*innen zu senken und junge Menschen zu qualifizieren. Vor dem Hintergrund sich immer weiterentwickelnder Arbeits- und Geschäftsprozesse sind solche Maßnahmen zur Verbesserung der Lerninfrastruktur essenziell – und die Metropole Ruhr als dichtester Bildungsraum Deutschlands profitiert davon.

... ein bürgernahes Europa

... ein bürgernahes Europa

Wir alle möchten uns in unserer Region, unserer Stadt und unserem Wohnviertel wohlfühlen. Dazu bedarf es attraktiver (Freizeit-)Angebote und baulich ansprechender Quartiere.

Das findet auch die EU – und investiert daher in Orte und Aktivitäten in der Metropole Ruhr, die den Menschen vor Ort einen Mehrwert bieten. Damit trägt die EU wesentlich zur Aufwertung des Lebensumfelds der Bürger*innen in der Metropole Ruhr bei. Sie schafft Raum für Begegnung, Kunst, Kultur und Sport. So fühlen wir uns in der Region wohl und gut aufgehoben.

Hafen Xanten

Der Hafen Xanten hat bspw. einen Millionenbetrag von der EU erhalten. Der Hafen gilt als Tor zur Xantener Nord- und Südsee, zwei jeweils ca. 110 Hektar große Wasserflächen, die durch großflächige Auskiesungen entstanden sind. Dort haben verschiedene Freizeit-, Sport- und Erholungsangebote einen unmittelbaren Nutzwert für die Bevölkerung wie auch den Tourismus. 2009 und 2010 sind hier über 1,2 Millionen Euro EU-Mittel hineingeflossen und haben u. a. eine Promenade, eine Marina für Segelboote und eine Adventuregolf-Anlage mitfinanziert.

Was die EU darüber hinaus für mich tut?

Sie teilt meine Werte, nach denen ich in der Metropole Ruhr lebe.

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